Digitale Innovationen: Exyte gestaltet die Zukunft

Digitale Innovationen: Exyte gestaltet die Zukunft
Mit seinen Lösungen in den Bereichen Engineering, Design und Bau ist Exyte ein Wegbereiter für Hightech-Branchen. Um die Effizienz weiter zu steigern, hat das Unternehmen einen Digitalisierungsprozess eingeleitet, bei dem Daten im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit stehen. Diese Transformation ermöglicht es Exyte, den individuellen Anforderungen von Branchen gerecht zu werden, die den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben – darunter die Herstellung lebensrettender Medikamente, fortschrittlicher Halbleiter und für die moderne Welt unverzichtbarer Rechenzentren.

Christian Hüttermann, Senior Manager für IT-Unternehmensarchitektur
Exyte sucht kontinuierlich nach Möglichkeiten, die Effizienz und Qualität in allen Bereichen seiner Geschäftstätigkeit zu steigern, wobei die Digitalisierung als wichtigster Hebel dient. „In einem projektorientierten Unternehmen hängt der Erfolg davon ab, dass Zeitpläne und Budgets eingehalten werden“, sagt Christian Hüttermann, Senior Manager für IT-Unternehmensarchitektur bei Exyte. „Unsere digitale Transformation hilft uns, dieses Ziel zu erreichen. Doch wie bei einem Eisberg ist das, was an der Oberfläche sichtbar ist, nur ein kleiner Teil seines wahren Potenzials. Darunter verbirgt sich ein struktureller Wandel hin zu einer datengesteuerten Denkweise.“
Um dieses Ziel zu verwirklichen, konzentriert sich Exyte sowohl auf unmittelbare Erfolge als auch auf eine langfristige Strategie und legt damit den Grundstein für fortschrittliche Plattformen, die künstliche Intelligenz (KI) und Daten integrieren. Fortschrittliche Tools und Systeme, die die Präzision verbessern und Innovationen vorantreiben, werden für die Umsetzung komplexer, groß angelegter Projekte immer wichtiger.

Gavin Thornton, Experte für Unternehmensarchitektur in den Bereichen Ingenieurwesen, Beschaffung und Bauwesen
Gavin Thornton, ein Experte für Unternehmensarchitektur in den Bereichen Ingenieurwesen, Beschaffung und Bauwesen, nennt ein Beispiel: „Wir nutzen LiDAR – kurz für ‚Light Detection and Ranging‘ – um hochpräzise 3D-Scans von Projektstandorten zu erstellen. Diese Scans verbessern die Sicherheitsüberwachung und erhöhen die Präzision unserer Projektabwicklung.“
Die Zusammenarbeit mit Softwarepartnern trägt dazu bei, digitale Tools und KI über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg zu integrieren. Plattformen, die Planung, Entwurf und Bau miteinander verbinden, ermöglichen eine bessere Zusammenarbeit der Teams und stellen sicher, dass in allen Projektphasen die richtigen Daten fließen. „Für uns geht es darum, unsere betriebliche Effizienz zu steigern und unseren Entscheidungsträgern sowie Kunden Echtzeitdaten zur Verfügung zu stellen“, sagt Thornton.
Anpassungsfähige, zukunftsfähige Plattformen
Grundlegend für den Digitalisierungsansatz von Exyte ist eine gemeinsame Datenplattform. „Bisher wurde oft mit Tabellenkalkulationen gearbeitet, die kopiert, weitergeleitet und ständig überarbeitet wurden, was zu Verwirrung führte“, erklärt Hüttermann. „Unser Ziel ist es, dies der Vergangenheit angehören zu lassen. Wir werden bald überall standardisierte Datenprozesse einführen, um sicherzustellen, dass interdisziplinäre Teams auf der Grundlage einer einzigen, zuverlässigen Datenquelle arbeiten können, was die Konsistenz und die Ergebnisse verbessert.“
Mit Blick auf die Zukunft stellen sich die beiden Experten vollständig integrierte, KI-gestützte Plattformen vor, die vernetztes Bauen und digitales Engineering vorantreiben. „Wir werden über flexible, modulare Anwendungen verfügen, mit denen sich Lösungen schnell an die individuellen Anforderungen jedes Unternehmens und sogar einzelner Projekte anpassen lassen, ohne dabei die Arbeitsabläufe unseres Unternehmens zu beeinträchtigen“, sagt Thornton.
Das Tempo des Wandels beschleunigt sich schneller, als es sich die meisten vor einigen Jahren hätten vorstellen können, wobei KI sowohl als Wegbereiter als auch als Motor dieses Fortschritts fungiert. „Sie ermöglicht es uns, skalierbare Systeme mithilfe von cloudbasierten Standardanwendungen zu entwerfen. Dieser Ansatz stellt sicher, dass wir problemlos auf sich wandelnde Anforderungen reagieren können, ohne an bestimmte Tools gebunden zu sein. Der Fokus liegt auf den Fähigkeiten, nicht auf einzelnen Technologien“, merkt Hüttermann an. Mit diesem datenzentrierten Ansatz und der Leistungsfähigkeit der KI lassen sich neue Tools wesentlich schneller implementieren, wodurch sichergestellt wird, dass die Systeme stets an zukünftige Anforderungen angepasst werden können.

Ricky To, Leiter Daten und digitale Bereitstellung
Von den Daten bis zur Auslieferung
Die Innovationsabteilung unter der Leitung von Ricky To spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg von Exyte zur Digitalisierung. Der in Großbritannien geborene Architekt beschreibt seine Rolle als „Data and Digital Delivery Manager“. Sein interdisziplinäres Team aus Experten für Building Information Management (BIM ), Bautechnik, Daten und KI entwickelt Wege, um die Daten, die bei den zahlreichen Projekten von Exyte ständig erfasst werden, optimal zu nutzen. Das in Singapur ansässige Team schafft intelligentere und effizientere Arbeitsabläufe, stellt sicher, dass diese ordnungsgemäß getestet werden, und führt sie, sobald sie sich in der Praxis bewährt haben, weltweit ein.
„Die Nutzung sauberer, hochwertiger Daten ist entscheidend. Sie stellt sicher, dass jede Innovation, die wir umsetzen, auf einem soliden Fundament basiert“, erklärt er. „Exyte nutzt beispielsweise automatisierte Skripte in Engineering- und Design-Plattformen. Diese programmierten Anweisungen sind auf gut verwaltete Daten angewiesen, um effektiv zu funktionieren. Der Einsatz der Skripte reduziert den Aufwand für sich wiederholende Aufgaben wie Dateneingabe und -analyse, wodurch die Designer mehr Zeit haben, sich auf kreative Problemlösungen zu konzentrieren.“
Die „ABCD-Vision“: KI, BIM, Cloud und Daten
Die Integration von KI, BIM, der Cloud und der Dateninfrastruktur ist entscheidend für die Digitalisierung der Projektabwicklung. Jede Komponente gewährleistet Präzision, Effizienz und Anpassungsfähigkeit über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg – von der ersten Planung bis zur endgültigen Übergabe.
Dieser Ansatz optimiert die Arbeitsabläufe von Anfang bis Ende, beginnend bei den Ingenieuren, die mit vorläufigen Entwürfen arbeiten. Diese Entwürfe sind mit 3D-Modellen verknüpft und werden durch eine umfassende, datenangereicherte BIM-Bibliothek unterstützt.
Eine integrierte Planungsumgebung fördert eine reibungslose Zusammenarbeit. Das Planungsteam greift über das synchronisierte Datenökosystem auf die aktuellsten und genauesten Informationen zu. Baugutachter erstellen im Verlauf der Planung präzise Leistungsverzeichnisse, während Bauunternehmer detaillierte Bauinformationen in dasselbe System eingeben.
Verbesserung der Überwachung und Zusammenarbeit durch Technologie
Zudem kommen fortschrittliche Bauüberwachungstechniken zum Einsatz, darunter 3D-Scans mit LIDAR-Technologie und von autonomen Robotern gesteuerte Kameras, die genaue Daten zum Baufortschritt liefern. Die Rückführung dieser Baudaten in das System unterstützt kontinuierliche Qualitätskontrollen und ermöglicht fundierte Entscheidungen während des gesamten Projektlebenszyklus.
Die Cloud bildet die Grundlage dieser digitalen Infrastruktur und bietet allen Beteiligten weltweiten Echtzeit-Zugriff auf alle Daten, Modelle und Arbeitsabläufe. „Dieser cloudbasierte Ansatz stellt sicher, dass alle Beteiligten – darunter Exyte-Planer, Kunden und Auftragnehmer – auf eine einheitliche und zuverlässige Informationsquelle zurückgreifen“, erklärt To.
KI verleiht dem Prozess eine weitere Ebene an Intelligenz. Von der Optimierung von Zeitplänen bis hin zum Testen fortschrittlicher Sicherheitsüberwachungssysteme, die potenzielle Gefahren proaktiv erkennen, verändert KI die Art und Weise, wie Projekte verwaltet und durchgeführt werden. „KI hilft uns dabei, besser vorherzusagen, uns anzupassen und mit größerer Zuverlässigkeit Ergebnisse zu liefern“, fügt To hinzu.